Die SM Domina darf, der Sex Sklave muss

Sie darf, ich muss

Sie darf mich schlagen,
mir alles sagen,
ich muss schweigen,
ihr meine Unterwerfung zeigen.

Sie darf mich in die Knie zwingen,
mich um meine Ruhe bringen,
ich muss sie grüssen,
zu ihren Füssen.

Sie darf mich an ihrem Hof nackt halten
und mein Dasein gestalten,
ich muss, bekleidet mit Haut und Haar,
mich abmühen ganz und gar.

Sie darf mich benutzen
zum Schuften oder Putzen,
ich muss die Arbeiten verrichten,
auf Ansprüche verzichten.

Sie darf von mir Unterhaltung verlangen,
in dichterischen und spielerischen Belangen,
ich muss mir ernsthaft Mühe geben,
mein Niveau ständig heben.

Ihre Mätressen dürfen von mir Sex einfordern,
nach ihren Wünschen ihn ordern,
ich muss mich all ihren Ladys hingeben,
nach deren Lust und Befriedigung streben.

Meine Herrin darf am Hof mir meinen Platz zuweisen,
die Unterwerfung unter alle Damen anpreisen,
ich muss ihnen Beifall zollen und klatschen,
wenn sie mich auslachen und betatschen.

Sie darf,
nach Bedürfnis und Bedarf,
ich muss,
von Kopf bis Fuss.

Sie, die Fürstin zu Baden-Baden,
stolz und erhaben,
ich, ein Diener und Sklav’,
gehorsam und brav.


Diese Hymne an die Fürstin wurde von einem ihrer Sklaven verfasst und wird an dieser Stelle mit seiner Genehmigung veröffentlicht.

Mit hoheitlicher Strenge

Madame Sophia von Rottenberger